Oberländer Restaurants behalten ihren Stern
Hunderte Spitzenköche aus der ganzen Schweiz haben sich am Montag an der Hotelfachschule in Lausanne versammelt, um bei der Michelin Sterne-Zeremonie dabei zu sein. Zum ersten Mal seit zwei Jahren fand diese wieder vor Publikum statt.
Insgesamt wurden 30 neue Ein-Stern-Restaurants ausgezeichnet, viele davon in der Westschweiz. Fünf Restaurants erhielten neu einen zweiten Michelin-Stern und nur eines bekam einen dritten.
Ein neues Sternerestaurant im Oberland gibt es zwar nicht, die zwei bisher ausgezeichneten Gasthöfe dürfen ihren Stern jedoch behalten.
Gasthof Löwen – Apriori in Bubikon
«Modern-elegant ist es hier: Warme dunkle Töne, Designerlampen und wertig eingedeckte Tische bestimmen das Interieur. Mit Hingabe widmet sich Patron und Küchenchef Domenico Miggiano dem Kochen. Sein Stil: klassisch mit mediterranen Einschlägen. Abends gibt es ein Gourmetmenü, mittags den beliebten Business-Lunch», heisst es im Michelin-Guide.
Gasthof Sternen – Badstube in Wangen
«Matthias Brunner und Bettina Brunner-Schill sind seit 2005 mit Engagement im Einsatz – er leitet die Küche, sie den freundlichen Service. Für seine frischen klassisch-saisonalen Gerichte verwendet der Patron nur gute Produkte wie zum Beispiel das zarte Rindsfilet, das er mit Zitronen-Pfeffersabayon, Kartoffelduo und Gemüse kombiniert. Passend die Weinempfehlung dazu», heisst es im Michelin-Guide.
Was ist der Guide Michelin?
Der Michelin-Führer (französisch: Guide Michelin) besteht aus einer Reihe von Reiseführern der französischen Reifenfirma Michelin. Jährlich werden im ältesten europäischen Leitfaden die besten Restaurants und Hotels mit bis zu drei Michelin-Sterne ausgezeichnet.
Die 5 Bewertungskriterien sind die Qualität der Produkte, die Beherrschung des Geschmacks und der Kochtechniken, die Spiegelung der Persönlichkeit des Küchenchefs im kulinarischen Erlebnis, das Preis-Leistungsverhältnis und die Kohärenz zwischen den Inspektionen. (liv)

