Politik

Illnau-Effretikon treibt Digitalisierung voran

Illnau-Effretikon will sich als innovative Verwaltung hervortun. Deshalb forciert die Stadt weiter die Digitalisierung. Der Stadtrat hat hierzu ein neues Tool und eine neue Stelle genehmigt.

Illnau-Effretikon treibt Digitalisierung voran

In den vergangenen Jahren beschleunigte sich die digitale Entwicklung in der gesamten Gesellschaft. Die Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) gewann an Bedeutung. Die Corona-Pandemie verdeutlichte, wie wichtig ein funktionierender digitaler Service Public ist.

In der Aussenwahrnehmung zeigt die öffentliche Verwaltung in der Schweiz diesbezüglich Nachholbedarf auf, wie es in einer Medienmitteilung der Stadt Illnau-Effretikon heisst. Diesem will der Stadtrat nun nachgehen und hat deshalb ein neues Steurungsinstrument und eine neue Stelle im Bereich ICT genehmigt.

Digitaler Kompass

Im Herbst 2021 genehmigte der Stadtrat die Vereinbarung mit der kantonalen und kommunalen Zusammenarbeitsorganisation «egovpartner». Diese soll künftig übergeordnete Digitalisierungsprojekte rascher, strategischer und koordinierter umsetzen als bisher. Davon werden die Gemeinden und Städte sowie der Kanton unmittelbar profitieren.

So wird gewährleistet, dass für die Bevölkerung und die Wirtschaft die Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung digital, verständlich und einfach zugänglich sind.

Der Stadtrat und die Verwaltungsleitung erachten es als wichtig, dass ergänzend zu den übergeordneten Projekten und Vorgaben der technologische und organisatorische Wandel, der durch die Digitalisierung ausgelöst wird, innerhalb der Stadtverwaltung gelenkt und ermöglicht wird.

Der Stadtrat hat dazu als Steuerungsinstrument den «Digital-/ICT-Kompass 2022» und die darin festgehaltenen strategischen Grundsätze genehmigt.

Diese werden über dem Überbegriff «DIGILEF» zusammengefasst. Der Kompass schafft die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis und gibt Behörden und Mitarbeitenden Orientierung.

Schaffung einer neuen Stelle

Damit die Digitalisierungsstrategie in den nächsten Jahren forciert werden kann, hat der Stadtrat eine neue Stelle im Stabsbereich Informatik und Digitalisierung genehmigt. In dieser werden vor allem die strategischen und übergeordneten Aufgaben zur Umsetzung und Weiterentwicklung der ICT- / Digitalisierungsstrategie zusammengefasst.

Die Stelle wird in den nächsten Wochen mit einem Pensum von 70 bis 100 Prozent zur Besetzung ausgeschrieben.

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