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Politik

Folklore war gestern – Kanton fordert Diskussion über neue Strukturen

Der Regierungsrat lanciert aktuell Gespräche über neue Bezirksstrukturen. Angedacht sind unter anderem nur noch zwei statt drei Bezirke im Oberland. Ein Plan, der erstaunlich viel Gegenliebe auslöst.

Bezirk Uster, Bezirk Hinwil, Bezirk Pfäffikon und das Tösstal: So kennt jeder das Zürcher Oberland. Bis anhin. Das könnte sich das bald ändern. Und es gäbe nur noch die Bezirke Oberland und Glattal.

Der neu geschaffene Bezirk Oberland bestünde aus den jetzigen Bezirken Hinwil und Pfäffikon sowie der Tösstaler Gemeinde Turbenthal –  wohingegen sich Illnau-Effretikon im Bezirk Winterthur Umgebung angliederte.

Im neu geschaffenen Bezirk Glattal befände sich Uster, die drittgrösste Stadt des Kantons. Auch der gesamte Bezirk Uster, abgesehen der Gemeinden Egg und Maur, würde in den Bezirk Glattal gezogen.

Über diese Reorganisation der Bezirke, mit der eine Reduktion der Bezirke auf höchstens zehn einhergeht, soll im Kantonsrat «eine breit abgestützte politische Diskussion», geführt werden. Das fordert der Regierungsrat in einem Beschluss vom 5. Oktober.

Warum die Behördeninitiative?

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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