Politik

Wetzikon am Tropf des Finanzausgleichs

Das Budget 2023 der Stadt Wetzikon sieht ein Plus von 3,8 Millionen vor. Der Steuerfuss bleibt bei 119 Prozent.

Wetzikon am Tropf des Finanzausgleichs

Bei einem Umsatz von 310 Millionen rechnet der Stadt für 2023 mit einem Plus von rund 3,8 Millionen. Das ist eine Verbesserung von 4,6 Millionen gegenüber der Vorjahresbudget. Gegenüber der Jahresrechnung 2021 verschlechtert sich das Ergebnis um 8 Millionen Franken.

Zum positiven Ergebnis des Budgets 2023 trägt der mit 52,6 Millionen rekordhohe Ressourcenausgleich wesentlich bei.

In seiner Medienmitteilung beurteilt die Stadt das Ergebnis zwar als erfreulich, allerdings nähmen die Aufwendungen im Steuerhaushalt kontinuierlich zu und würden die Erfolgsrechnung deutlich belasten. Es wird Ausgabendisziplin für 2023 angemahnt.

Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen belaufen sich auf 52,2 Millionen. Fast die Hälfte, 23,3 Millionen, gehen an die Stadtwerke 23,3 Mio. Franken.

Die grössten Einzelvorhaben sind:

  • Ausbau ARA 7,5 Millionen,
  • ARA-Wärmeverbund 4,1 Millionen,
  • Gesamtsanierung Friedhof 2,4 Mio,
  • Sanierung Reservoir Balm 2,2 Millionen,
  • Fernwärme Wetzikon 2,1 Millionen
  • Schulraumerweiterung Robenhausen 2,0 Millionen.

Ukraine-Krieg als neue Herausforderung

Nach der Bewältigung der Covid-Situation stellt der Ukrainekrieg die Stadt vor neue Herausforderungen. Der Stadtrat rechnet bis 2026 trotz des Investitionsvolumens von 168 Millionen mit einem jährlichen Ertragsüberschuss von einer Million Franken. Dies bei gleichbleibendem Steuerfuss von 119 Prozent. 

Bis 2026 rechnet der Stadtrat mit einem Nettovermögen pro Einwohner von 1557 Franken. Damit bewegt sich dieses an den unteren Rand der vom Stadtrat festgelegten Bandbreite von 1000 bis 5000 Franken. (gig)

Fehler gefunden?