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Politik

Das neue Gesicht der Brauerei Uster als grosse Chance

Im letzten Juni feierte die Brauerei Uster das 125-jährige Jubiläum ihres Brauareals. Im Familienbetrieb findet derweil ein bemerkenswerter Stabwechsel statt.

Die Brauerei Uster überrascht immer wieder. Das fängt schon bei der Anfahrt an. Mitten im Zentrum der Stadt biegt man in die Brauereistrasse ein, die direkt ins langgezogene Areal mündet. Und plötzlich wähnt man sich zwischen den grossen Backsteingebäuden an der Nordseite des waldigen Schlosshügels in der äussersten Peripherie.

Der nächste Aha-Moment folgt hoch oben im Turm, 33 Meter über Boden. Die Büroräumlichkeiten bieten mit ihren grossen Fensterfronten einen fast schon herrschaftlichen Blick über die Stadt. Doch die Leute, die in ihnen arbeiten, könnten bodenständiger kaum sein.

Die Tochter verkauft, der Sohn produziert

Daniela Brauchli, 36, stellvertretende Geschäftsleiterin, und ihr Vater, Verwaltungsratspräsident Hanspeter Bucher, träumen und schwärmen nicht. Sie machen. Von hier aus organisieren, vermarkten und verkaufen sie die Jahresproduktion einer halben Million Liter Bier.

Für deren Herstellung ist derweil in der Brauerei ein drittes Familienmitglied zuständig: Der Sohn und Bruder Stefan Bucher, 38, amtet als Produktionsleiter und in dieser Funktion ebenfalls als stellvertretender Geschäftsleiter. Das Organigramm zeigt: Hier findet gerade die Wachablösung in einem Familienbetrieb statt.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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