Eigentlich hatte alles danach ausgesehen, dass der Stadtrat von Illnau-Effretikon mit der Lückenschliessung der Veloverbindung zwischen Bisikon und Illnau einen guten Schritt weitergekommen war.
20 Jahre nachdem die Variantenstudie erarbeitet worden war, konnte er im August 2021 das favorisierte Vorprojekt endlich öffentlich auflegen. Dieses sieht eine nordseitige Fuss- und Velowegverbindung entlang der Bisikonstrasse vor, die deswegen verlegt werden muss.
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung und vom Kanton waren aber dermassen ernüchternd, dass der Stadtrat nun noch einmal über die Bücher geht. Die direkt betroffenen Grundeigentümer und Pächter, der Naturschutzverein Illnau-Effretikon als auch die kantonale Fachstelle Naturschutz haben sich gegen das Bauvorhaben ausgesprochen. Die Baudirektion teilte mit, dass das Vorprojekt nicht bewilligungsfähig sei.
Vier alte Varianten – und eine neue
Der Stadtrat bleibt indessen auf seinem Standpunkt, dass die auserkorene Variante die beste sei – obschon sie mit damals veranschlagten 2,6 Millionen Franken auch die teuerste ist. Für ihn überwiegen der Sicherheitsaspekt, die direkteste und kürzeste Linienführung, als auch der Umstand, dass Bauarbeiten innerhalb des Naturschutzgebiets Örmis vermieden werden können.

