Regio 144 und ZRR luden ein – und Hunderte kamen
Es gibt Einrichtungen, von denen jeder hofft, dass er sie nie benötigt. Wenn er sie dann trotzdem braucht, ist er jedoch gottenfroh, dass sie da sind und reibungslos funktionieren – so, wie das Zentrum für Radiotherapie Rüti (ZRR) auf dem Areal des ehemaligen Spitals und der gleich daneben domizilierte Rettungsdienst Regio 144 AG.
Das Hoffen, nicht auf diese Organisationen angewiesen zu sein, tut jedoch dem Interesse an deren für Aussenstehende weitgehend unbekannter Arbeit keinen Abbruch. Diess zeigte sich am gemeinsamen Tag der offenen Tür der beiden Firmen am Samstag: Gegen 1000 Besucherinnen und Besucher reisten trotz Regenwetter nach Rüti.
Krebstherapie «auf höchstem Niveau»
Im ZRR erfuhren sie, wie der Ablauf einer Krebsbehandlung aussieht. In Rüti wird dazu hochpräzise Bestrahlungstechnik eingesetzt – ein Verfahren «auf höchstem Niveau», wie Chefarzt Prof. Dr. Daniel R. Zwahlen sagt.
Mit Technik ganz anderer Art arbeitet die Regio 144. So standen sowohl einer der grossen Rettungswagen wie ein Notarzteinsatzfahrzeug mit ihrer umfassenden Ausrüstung zur Besichtigung bereit. Wer Detailfragen, etwa zur Funktion eines Beatmungsgerätes hatte, konnte sich diese durch die Mitarbeitende der «Regio» beantworten lassen, ebenso wie an einem Stand über die Rettungssanitäter-Ausbildung informiert wurde.
Rettungseinsatz filmisch erklärt
Gefragt waren auch die Führungen durch den Stützpunkt, der sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Diese Touren endeten jeweils mit einem Film, der den Ablauf eines Rettungseinsatzes Schritt für Schritt zeigt – eine eindrucksvolle Darstellung, der zeitweise mehr als 40 Besucherinnen und Besucher gleichzeitig beiwohnten.
Sehr interessierte Besucher
Sowohl Daniel R. Zwahlen wie «Regio»-Geschäftsführer Martin Kuhn zeigten sich «sehr zufrieden» mit dem Tag der offenen Tür. Beide betonten, dass die Besucher ausserordentlich interessiert waren und die Gelegenheit, mit dem Fachpersonal zu diskutieren, intensiv nutzten.
Gefallen zu haben scheinen der Anlass und vor allem die Einsatzfahrzeuge des Rettungsdienstes auch den vielen Kindern: die 400 Bastelbogen eines Rettungswagens, die man extra produzieren liess, waren jedenfalls schon vor dem Ende des Besuchstages weg
