Mit Handschuhen und Mistgabeln bewaffnet, halfen zehn Freiwillige anlässlich des Naturschutztages der Gemeinde Zell am Samstag die Lichtung am Stauweiher zwischen Rikon und Kollbrunn zu roden. Die zum grössten Teil versickerten Teiche bieten Lebensraum für Insekten und Kleintiere und dienen der Biodiversität.
Dank der Freiwilligen Helfer wurden Neophyten entfernt und die Lichtung gemäht und gerodet. Somit gelangt wieder Licht auf den Boden und einheimische Pflanzen gedeihen ohne Überwucherung. Der Traktorenanhänger wurde zweimal gefüllt und zur Kompostieranlage gebracht.
Mehr Licht in die Natur
Auch die Kleinsten halfen tüchtig mit. Der Jüngste war drei Jahre alt und durfte mit seinem fünfjährigen Bruder überschüssige Äste sägen. Der Vater zeigte ihnen welche und wo und die Jungs arbeiteten mit Begeisterung.
Am anderen Ende der Gemeinde, Richtung Römismühli, wurden grössere Maschinen benötigt. Mit Motorsägen und einem Teleskoplader kämpften die Freiwilligen gegen die Haselbäume und das Dickicht.

