Die Gemeinde Zell hat am Montagabend zu einer Informationsveranstaltung geladen. Das Interesse war rege – als ob sich die gesamte Dorfbevölkerung auf den Weg in den Mehrzweckraum des Zeller Schulhauses gemacht hätte.
Keine Schuldzuweisungen
Gemeinderätin Susanne Stahl (SP) von der Planungs- und Baukommission eröffnete den Abend mit den Worten: «Vor einem Jahr waren wir alle noch ungläubig, was prognostiziert wurde – ‹wir wissen es erst, wenn es passiert›. Niemand hätte sich gewünscht, dass es tatsächlich so passieren würde.»
Eine kurze Abstimmung zeigte, dass viele der Anwesenden bereits zum zweiten Mal mit Wasser im Haus zu kämpfen hatten, die grosse Mehrheit wurde beim Hochwasser im Mai von Überschwemmungen heimgesucht.
Die Ursache dafür seien gemäss Stahl die wahnsinnigen Mengen an Wasser gewesen. Es sei wichtig, dass keine Schuldzuweisungen gemacht würden. In der Folge klärten mehrere Referenten über die Geschehnisse und die geplanten Massnahmen auf.

