Naturnahe Wiesen, ein Naschgarten und weniger Sonnenbrand
Jetzt zeigt sich, wie die Dübendorfer die Biodiversität in der Stadt verbessern und damit das Klima schützen wollen. 27 Ideen wurden im Rahmen eines Wettbewerbs eingereicht, den die Stadt ausgeschrieben hat. Gemäss einer Mitteilung wurde knapp die Hälfte der Eingaben wieder zurückgezogen oder von den Verantwortlichen als nicht realisierbar eingestuft.
Um die besten Ideen zu küren, läuft aktuell eine Online-Abstimmung auf der Website der Stadt. Am 7. Oktober werden dann die Sieger bekannt gegeben. Für die Realisierung der Projekte stehen 30’000 Franken zur Verfügung – ein Teil der Sonderdividende, die die Zürcher Kantonalbank an den Kanton und die Gemeinden ausgeschüttet hat.
Pro Idee stehen maximal 10’000 Franken zu Verfügung. Rund die Hälfte der Teilnehmer schöpft dieses Budget voll aus, es gibt aber auch Varianten für 2000 oder 4000 Franken. Je mehr günstige Projekte auf den vorderen Plätzen landen, umso mehr können innerhalb des Kreditrahmens umgesetzt werden.
Mal wieder der Adlerplatz
Die meisten der 15 verbliebenen Eingaben zielen auf eine Verbesserung der Biodiversität ab und haben oftmals auch einen edukativen Charakter. Etwa die Idee, dass Schulkinder heimische Wildblumen in Töpfen wachsen lassen und dann später zu einer Blumenwiese für die Insekten auspflanzen.
Andere haben auch einen kulinarischen Nebenaspekt, etwa der Vorschlag für einen Naschgarten beim Schulhaus Sonnenberg oder der partizipative Stadtgarten auf der Memphis-Wiese. Gleich zwei Ideen beziehen sich auf bereits vorhandene «Pflanztöpfe» beim Stadthaus. Und dann ist auch der Adlerplatz im Zentrum mal wieder ein Thema;
Weitere Ideen sind ein Pflanzen-Labyrinth neben dem Pfarreizentrum Leepünt oder ein Sonnensegel für den Spielplatz auf dem Jabee-Park, mit dem die Kinder beim Spielen geschützt werden sollen.
Detaillierte Informationen über die einzelnen Projekte wie auch das Formular für das Online-Voting sind auf der Website der Stadt Dübendorf zu finden, unter der Rubrik «Informationen» den Bereich «Stadtentwicklung» anklicken.
