Von aussen deutet erst einmal nichts auf einen Chindsgi hin. Erst ein zweiter Blick auf die kleinen Schilder an der Fassade verrät, dass es sich hier im Parterre der Überbauung Stettbach Mitte um eine schulische Einrichtung handelt.
Es ist der Doppelkindergarten mit Hort, für den die Stimmberechtigten im Juni letzten Jahres mit deutlichem Mehr 1,6 Millionen Franken genehmigt haben. Der erste Schulraum im Quartier Hochbord, wo die Neubauten aktuell förmlich aus dem Boden schiessen. Und der wird, nachdem ihn die Kinder bereits Mitte August in Beschlag genommen haben, an diesem Mittwochabend offiziell eingeweiht.
Noch ist alles unversehrt
Drei Wochen nach der Eröffnung wirken die verschiedenen Räume trotz partieller Begrünung noch etwas kahl für einen Kindergarten, wo Wände und andere freie Stellen normalerweise dicht mit Zeichnungen und Basteleien plakatiert sind. Auch das Mobiliar weist noch keinerlei Spuren kindlichen Übermuts auf.
Im Hort nebenan haben sich Vertreter aus Politik und Schule, an der Planung und Umsetzung beteiligte Personen sowie Nachbarn zum Apéro versammelt. Darunter Primarschulpräsidentin und Bildungsvorsteherin Susanne Hänni (GLP/GEU), die die Einrichtung «als ersten Ankerpunkt» im Quartier Hochbord bezeichnet – und gleich auf das nächste, kaum 300 Meter entfernte Projekt verweist: die Hochhausschule mit Turnhalle und Park in der Überbauung Three Point, die 2024 eröffnet wird.

