Indien, Burkina Faso, Panama – wenn Jacqueline Bachmann verreist, steht die Erholung an zweiter Stelle. Seit Jahren opfert die Bubikerin ihre Ferien, um den Ärmsten auf der Welt zu helfen.
Die Malariaprophylaxe, die sie während ihres einjährigen Aufenthaltes in Madagaskar über sich ergehen lassen musste, forderte allerdings ihren Tribut. «Die Medikamente lösten Magen-Darm-Probleme aus die unter anderem zu so krassen Gelenkschmerzen führten, dass ich keine zehn Minuten mehr rennen konnte und kaum mehr die Treppe in meine Wohnung im dritten Stock hochkam.»
Rennen als Privileg
Fast fünf Jahre brauchte sie, um sich richtig zu erholen. Hilfseinsätze in fernen Ländern waren vorerst gestrichen. Sie bezeichnet es denn auch als Privileg, dass sie aktuell wieder genug fit ist, um einmal in der Woche um den Pfäffikersee zu rennen.
Damit ist die Bachmann zwar nur eine von vielen Joggern, aber bei ihr rennt ein ganzes moldawisches Dorf mit. Zumindest im Geiste. Mit ihren Runden sammelt sie Spenden für den Aufbau eines Gemeinschaftszentrums im moldawischen Dorf Cucoara.

