Das Wichtigste in Kürze:
- Angepasstes Versorgungskonzept und verbesserte Wirtschaftlichkeit des Spitals Uster: Der Kanton verzichtet deshalb auf provisorische Leistungsaufträge ab 2023 und wandelt diese in definitive um.
- Der Kanton fordert bis zum 31. Mai 2025 den Nachweis einer nachhaltigen Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit.
- Auf der neuen Spitalliste erhält die Höhenklinik in Wald wieder definitive Leistungsaufträge – wird aber stärker mit dem GZO Wetzikon kooperieren; zum Beispiel im Neuro-Bereich. Auch mit dem Spital Uster und den Zürcher Reha-Zentren soll stärker zusammengearbeitet werden.
Rund 50 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben heute, am 1. September, neu im Spital Uster angefangen. Sie wurden wie üblich durch Spitaldirektor Andreas Greulich begrüsst. «Heute war dies ein besonders emotionaler Moment», erzählt er. «Die Erleichterung und Freude über den Entscheid der Gesundheitsdirektion war deutlich spürbar.»
Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich hatte am Dienstagmorgen mitgeteilt, das Spital Uster definitiv auf die Spitalliste zu setzen. Dies, nachdem sie im März angekündigt hatte, Uster nur noch provisorisch auf der Liste zu führen. Grund waren Zweifel an der wirtschaftlichen Stabilität des Krankenhauses gewesen, die vorwiegend auf den Jahresabschlüssen 2019 und 2020 beruhten.

