Es sollte ein Spaziergang werden wie jeder andere auch, als Nadja Tanner und ihr Freund René van Duren mit Hündin Kira vor kurzem das Haus verliessen. «Wir wollten das schöne Wetter geniessen und frische Luft schnappen», erzählt die Hinwilerin.
Doch daraus wurde nichts: Der Tag endete für alle drei im Spital. Das Paar und ihr Hund wurden auf dem Spaziergang von einem Hornissenschwarm angegriffen.
«Es war schrecklich», sagt NadjaTanner. Auch einige Tage nach dem Vorfall spürt die 48-Jährige die Auswirkungen immer noch. «Mein Kopf schmerzt, nach draussen zu gehen verunsichert mich. Auch Kira reagiert sehr sensibel. René hat das alles noch am besten weggesteckt», sagt sie mit einem müden Lachen.
Ein stechender Schmerz
Der Angriff habe sie völlig unerwartet getroffen. Ort des Geschehens war eine Wiese etwas ausserhalb von Hinwil, in der Nähe des Lochstrassen-Quartiers. Tanner näherte sich einem Birnenbaum, in der Absicht, eine Frucht vom Boden aufzuheben und zu essen.

