Dübendorf – ein Hort der Glückseligkeit? Am Gwerblerzmittag, der am Dienstag im Restaurant Sonnental stattfand, machte es fast den Anschein. Ein Mal im Jahr lädt der Gewerbe-, Handels- und Industrievereins (GHI) die Mitglieder des Stadtrats ein, um aus erster Hand zu erfahren, wie es um Dübendorf steht. Das Urteil: Bis auf ein paar Baustellen ist eigentlich alles bestens.
«Die Dübendorferinnen und Dübendorfer wollen wieder raus, sie wollen feiern, und das macht Spass», sagte Stadtpräsident André Ingold (SVP) in seiner Kurzansprache zur Lage der Nation, äh Stadt. Und nicht nur das. Auch die Finanzen seien stabil, ebenso wie – aller Voraussicht nach – der Steuerfuss.
Versprechen eingehalten
Werner Benz, der Präsident des GHI, nickte derweil zufrieden. Am Behördenzmittag übernimmt er jeweils die Rolle des gut gelaunten Conférenciers, der augenzwinkernd Seitenhiebe verteilt. Doch diesmal kam ihm Ingold zuvor.
Ja, der geplante Bau des Hallenbads sei mit 46 Millionen Franken teurer, als dies der Stadtrat einst versprochen habe. Rechne man allerdings die damals nicht veranschlagten Beträge für die Photovoltaikanlage oder die Verlegung des Planschbeckens im Freibad ab, dann bewegten sich die Kosten «für den reinen Hallenbadneubau» innerhalb des einst kommunizierten Rahmens.

