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Beizer gegen Politiker: Sponsorenlauf bringt rund 9000 Franken ein

Lange haben sie trainiert, nun war es soweit: Bahnhöfli-Wirt Markus Kradolfer und SVP-Politiker Paul von Euw haben rennend und pedalend den Sustenpass bezwungen - und dabei einen stattlichen Betrag für das Kinderheim in Saland gesammelt.

Bahnhöfli-Wirt Markus Kradolfer und SVP-Politiker Paul von Euw haben sich ein Duell geliefert. , Sie bezwangen den Sustenpass per Rad und ..., ... rennend.

Fotos: PD

Beizer gegen Politiker: Sponsorenlauf bringt rund 9000 Franken ein

Am Donnerstag galt es ernst für die beiden Baumer Markus Kradolfer und Paul von Euw. Unter dem Titel «Beizer gegen Politiker» duellierten sich die beiden bei einem Rennen auf den Sustenpass – Kradolfer joggend, von Euw mit dem Rennrad.

Wer nun der Sieger ist, lässt sich allerdings nicht so einfach sagen. «Die Streckenverteilung stellte sich als nicht ganz fair heraus», sagt Markus Kradolfer. Er hatte von Wassen aus 18 Kilometer und 1307 Höhenmeter zu bezwingen, für Paul von Euw auf dem Velo waren es ab Sisikon 53 Kilometer und 1880 Höhenmeter. «Am Ende kam ich nach knapp drei Stunden rund eine Stunde vor Paul auf dem Sustenpass oben an.»

Die letzten zehn Kilometer seien für ihn die «härtesten, die ich je auf dem Velo gefahren bin» gewesen, sagt von Euw. Zwar habe er sich über die vielen Oberländer gefreut, die extra angereist waren, um die Hobby-Sportler anzufeuern. «Aber auf den letzten Kilometern war mir gar nicht mehr nach Reden.»

Und trotzdem: «Der ganze Event ist mehr als nur gelungen», so der SVP-Kantonsrat. «Ein bisschen Leiden gehört zu einem sportlichen Sponsorenevent dazu.»

Der eigentliche Gewinner ist denn auch das Kinderheim Weidhalde in Saland. Bisher sind rund 9000 Franken zusammengekommen. Die Spenden konnten anonym via Twint getätigt werden. «Daher können wir uns nur generell bei allen Spendern bedanken», sagt Kradolfer.

Aufgeben war nie Option

Der «Bahnhöfli»-Wirt würde das Rennen «sofort wieder machen», so positiv sei für ihn die Erfahrung gewesen. «Ich bin morgens um 7 Uhr gestartet – da hat es noch kaum Verkehr und man hört sogar Murmeli pfeifen.» Aber auch er sei an seine Grenzen gekommen. «Doch aufgeben war gar nie eine Option. Im schlimmsten Fall wäre ich einfach bis ins Ziel gelaufen.»

Noch offen sei, wann das gesammelte Geld an das Kinderheim übergeben werden kann. «Vielleicht kommen bis dann ja noch ein paar weitere Spenden dazu», sagt Paul von Euw.

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