Viele Jahre war die Memphisbrücke Dübendorfs engstes Nadelöhr, durch das sich ein guter Teil des Berufsverkehrs durchzwängte. Vor allem in der Rushhour blockierten sich die Autofahrer gegenseitig, und weil die Verkehrsteilnehmer die Vortrittsregel oft unterschiedlich interpretierten, kam es regelmässig zu Gehässigkeiten.
In den Schulferien wurde das Problem nun angegangen. Bauarbeiter verengten die Durchfahrt konsequent auf eine Spur und malten zwei Zebrastreifen für die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrern auf.
Kein Gehupe, kein Gemotze
Die wichtigste Änderung aber ist die Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung, die an die Anlage auf der nahen Memphiskreuzung gekoppelt ist. Diese Massnahme soll verhindern, dass die Autos auf der Brücke steckenbleiben. Dem Verkehrsfluss geopfert wurde der Linksabbieger stadtauswärts in die Gewerbeüberbauung Memphispark.
Nach einigen Tagen Eingewöhnungszeit in den Schulferien galt es diese Woche nun ernst. Würde es zu Rückstaus kommen, wie aus den Reihen der SVP prognostiziert wurde? Ein Augenschein vor Ort zeigt: Der Verkehr fliesst gut ab, die Brücke bleibt frei. Kein Gehupe, kein Gemotze.

