Wer glaubt, dass die Veranstalter des H2U-Festivals in Uster am Sonntag durchatmen können, hat falsch gedacht. Als Rolf Heckendorn, PR-Verantwortlicher des Anlasses, am Sonntagnachmittag das Telefon entgegennimmt, ist er gerade auf dem Weg zum Eingang. «Wir werden gerade überrannt», sagt er ein wenig ausser Atem.
Der Einlass ist am Sonntag gratis – dennoch müsse dieser überblickt und geregelt werden. Er bringe jetzt gerade neue Eintrittsbändel vorbei.
Personal mit Erfahrung
Nicht nur am Sonntag seien die Besuchenden guter Dinge gewesen; Heckendorn zieht gesamthaft ein positives Fazit. «Ich würde sagen, das H2U hat besser denn je funktioniert.» Aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren habe man zum Beispiel das Bar-Konzept überarbeitet und ausschliesslich auf Personal mit Erfahrung gesetzt – so konnten lange Warteschlangen vermieden werden.
Auch was die Besucherzahlen angeht, zeigt sich Heckendorn zufrieden. Am Freitagabend hätten durchaus noch etwas mehr spontane Gäste auftauchen dürfen; das regnerische Wetter machte dem Festival da aber einen Strich durch die Rechnung. Schliesslich habe man 1800 Zuschauende gezählt. «Genug, um den Platz vor der Bühne zu füllen», so der PR-Verantwortliche zufrieden.

