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Politik

Kanton schüttet bei Wila Kies in die Töss

Der kantonale Gewässerunterhalt ist an der Töss tätig gewesen. In Wila hat er dem Gewässer Kies zugeführt, damit die Flusssohle nicht erodiert.

Am Donnerstagmorgen ist bei der Sommerau-Brücke in Wila der Laster vorgefahren. Er war mit einer grossen Menge Kies beladen, den ein Arbeiter-Team ins Flussbett der Töss verteilte.

Die Arbeiten erfolgten im Auftrag des kantonalen Gewässerunterhalts, einer Sektion des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Zwei Info-Tafeln auf jeder Uferseite geben darüber Auskunft, was sie bezwecken.

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Die Töss weise ein Geschiebedefizit auf, ist darauf zu lesen. In besagtem Abschnitt der Töss wird weniger Gesteinsmaterial zugeführt, als der Fluss transportieren kann. Langfristig führt das dazu, dass er seine eigene Sohle abträgt, was die Stabilität der Ufer gefährden kann.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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