Weil der Festplatz zu nahe am Wald war, mussten die Fällander dieses Jahr auf ein Augustfeuer verzichten. Vermutlich ein Grund dafür, weshalb dieses Jahr etwas weniger Festbesucher als sonst vor Ort waren. Gemäss Schätzung der Organisatoren waren bis am frühen Abend aber immerhin 190 Personen auf die Schützenwiese in Fällanden gekommen.
Die Festwirtschaft wurde heuer von der Musikgesellschaft Fällanden betrieben, die auch für eine musikalische Umrahmung sorgte und natürlich auch den Gesang des Schweizer Psalms begleitete.
Die Augustansprache hielt dieses Jahr Achim Haug, Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich und ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik Clienia Schlössli. Zu Beginn seiner Rede verwies Haug darauf, dass der Grund, weshalb der Schweizer Nationalfeiertag am 1. August gefeiert wird, gar nicht so einfach auszumachen ist.
Nationale Identität nicht so klar
Der Brauch geht, wie er erklärte, auf die Berner zurück. Sie wollten am 1. August 1891 ihr 700-jähriges Bestehen feiern und am gleichen Tag auch den Beginn der Eidgenossenschaft.

