Deutlich über 400 Personen haben am Montagmorgen vor der Landihalle in Uster Platz genommen, um an der Bundesfeier teilzunehmen. Die Eröffnungsrede hielt Gemeinderatspräsident Jürg Krauer (FDP), Hauptredner war Peter Grünenfelder, Direktor von Avenir Suisse, dem Think Tank für ökonomische und soziale Probleme. Beide Redner machten sich für die Meinungsvielfalt stark und wiesen auf die grossen anstehenden Herausforderungen hin.
Umrahmt vom Militärspiel Uster und der Stadtmusik Uster fand bei schönstem Wetter ein Nationalfeiertag im Stadtpark statt, wie ihn sich jeder 1.-August-Redner nur wünschen kann – nämlich vor einem grossen Publikum. Wenn es noch leere Plätze an den Festbänken gab, dann nur deshalb, weil sie nicht von schattenspendenden Sonnenschirmen abgedeckt wurden, sondern an der prallen Sonne lagen.
Hat die Schweiz auch in Zukunft Erfolg?
Begrüsst wurde die bunte Gesellschaft vom Präsident des Quartiervereins, Silvio Foiera, in dessen Händen die Moderation des Anlasses lag. Als ersten Redner bat er den Gemeinderatspräsidenten Jürg Krauer aufs Podium. Er wies auf die bisherige Erfolgsgeschichte der Schweiz hin und fragte sich, ob die Schweiz auch in Zukunft Erfolg haben kann oder wird.
Er sei sich diesbezüglich nicht so sicher, weil die Bürokratie und «Reglementiererei» zunehme, das Interesse an der Gestaltung der Schweizer Politik aber eher abnehme. Bei den letzten Gemeindewahlen seien in Uster mit einer Stimmbeteiligung von 33 Prozent ein Minusrekord aufgestellt worden.

