Die Schifffahrt Greifensee hat ein neues Problem. Laichkräuter im Hafen Maur wachsen derart üppig, dass sie bis an die Wasseroberfläche wuchern (siehe Box). «Das ist ein neues Phänomen. Erstmal hatten wir im letzten Jahr einen solchen Fall», sagt Fiona Hediger, Co-Geschäftsführerin der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee (SGG).
Das Gewächs kann in grösseren Mengen ganze Kursschiffe lahmlegen. «Die Pflanze kann sich in der Schiffsschraube verheddern und so die Maschine kaputtmachen», sagt Hediger. Deswegen werden die Laichkräuter durch eine Spezialfirma gemäht, was am Donnerstag rund einen halben Tag dauerte. Dabei setze die Firma ein Spezialschiff ein, die gemeinhin als «Seekuh» bekannt ist.
Gemeinde Maur zahlt
Bei den anderen Anlegestellen sei das Kraut kein Problem. «In Uster beispielsweise ist der See tiefer. In Greifensee sind zwar Pflanzen zu sehen, es wachsen dort aber nicht so viele und somit sind sie auch keine Gefahr für die Schifffahrt.»

