Der Stadtrat von Uster hat beschlossen, auf dem städtischen Areal Apothekerstrasse 18 einen Neubau zu planen . Für diesen sprach er im Mai einen Projektierungskredit. Schon Anfang 2023 soll über den Baukredit entschieden werden, Mitte des Jahres könnte dann mit dem Bau begonnen werden. Geplant sind vier 2.5-Zimmer Wohnungen sowie Gewerbe- und Lagerflächen, welche zu marktüblichen Preisen vermietet werden sollen.
Das Areal ist aber nicht irgendein Areal: es wird seit langem vom Werkheim Uster und von einer Kinderkrippe genutzt.
Auf dem rund 7000 Quadratmeter grossen Grundstück befindet sich ein ehemaliges Bauernhaus, es ist im Besitz der Stadt Uster. Im denkmalgeschützten Wohnteil ist die Kinderkrippe Chinderkram untergebracht; die ehemalige Scheune und die eingeschossigen Anbauten werden von der Werkheim-Gärtnerei genützt.
Der Wohnteil des Hauses soll saniert werden, die dort ansässige Kinderkrippe Chinderkram könnte nach dem Umbau als Mieterin wieder einziehen, heisst es im Beschluss.
Die Scheune und die eingeschossigen Anbauten sollen abgebrochen werden und durch einen Neubau ersetzt werden. Das Werkheim Uster würde seine bestehenden Büroräume, die Werkstatt, die Lager sowie ihr Gewächshaus verlieren, heisst es weiter. «Eine alternative Fläche kann ihnen im sanierten Wohnteil und im Ersatzbau nicht mehr angeboten werden.»

