Jetzt ist klar, wie teuer der geplante Hallenbad-Neubau in Dübendorf wird: Der Kredit, den der Stadtrat erstinstanzlich dem Gemeinderat und danach dem Volk vorlegt, beläuft sich auf 45,981 Millionen Franken. Als Standort für die Anlage vorgesehen ist der westliche Bereich des heutigen Freibads, also an dem Ort, wo sich aktuell das langgezogene Garderoben- und Betriebsgebäude mit dem Eingang befindet.
Das Projekt umfasst ein 25-m-Becken, ein Kinderplanschbecken, ein höhenverstellbares Mehrzweckbecken und als Krönung ein beheiztes Aussenbecken. Dazu eine Cafeteria, Garderoben, sanitäre Anlagen und diverse für den Betrieb nötige Technik- und Lagerräume sowie die Infrastruktur fürs Freibad.
Lieber kein Wellness
Ein Wellness- und Saunabereich, der in einer ersten Planungsphase noch als Mittel für Mehreinnahmen angedacht war, ist im aktuellen Projekt nicht mehr berücksichtigt.
«Die Meinung über die Wirtschaftlichkeit eines solchen Angebots gehen unter Fachleuten stark auseinander», sagt Reto Lorenzi, Leiter der Dübendorfer Stadtplanung. Es gebe diverse Unsicherheitsfaktoren. «Letztlich wollten wir uns auf dieses Experiment nicht einlassen.»

