Mittwochnachmittag, gegen 17 Uhr, das Thermometer zeigt noch immer 30 Grad. Im Schatten der Bäume vor dem Ritterhaus Bubikon haben sich vielleicht 50 Personen versammelt. «Normalerweise findet Politik nicht an so lauschigen Orten statt. Normalerweise beugen wir uns in dunklen Räumen über wichtige Dossiers», begrüsst Regierungsrätin Jacqueline Fehr die Anwesenden.
Die Vorsteherin Direktion der Justiz des Innern spricht an diesem Nachmittag zu Vertreterinnen und Vertretern der Zürcher Gemeinden. Sie alle haben sich freigenommen, um Teil des Klimadialogs des Kantons zu sein.
Fünf Exkursionen zu Klimaprojekten
Der Anlass, zu dem Baudirektion, die Direktion für Justiz und Inneres sowie der Verband der Gemeindepräsidien geladen haben, findet nach 2020 und 2021 bereits zum dritten Mal statt – das zweite Mal in persona und das erste Mal im Oberland.
Die Idee hinter der Veranstaltung ist gemäss Organisatoren schnell erklärt: Je anschaulicher ein Vorhaben, je konkreter ein Projekt, umso grösser ist seine Ausstrahlung. Deshalb wurden den Teilnehmenden am frühen Nachmittag fünf Exkursionen zu Klimaprojekten geboten, alle unter dem gemeinsamen Nenner, dass es sich um «interessante, inspirierende und zukunftsweisende» Projekte handle:

