Regierungsrätin Fehr traf rund 600 Exekutivmitglieder
Die neue Legislatur 2022-2026 in den Zürcher Gemeinden hat am 1. Juli begonnen. Über 1’000 Menschen im Kanton Zürich haben sich bereit erklärt, als Exekutivmitglieder in einer politischen Gemeinde eine wichtige Funktion und politische Verantwortung zu übernehmen.
Damit würden sie entscheidend dazu beitragen, dass der Kanton Zürich ein lebenswerter Kanton sei und bleibe. Sie würden dies grossmehrheitlich in einem Milizamt tun. Die Bereitschaft, Zeit und Fähigkeiten für das Gemeinwohl einzusetzen, verdienten grosse Anerkennung. Die geht aus einer Medienmitteilung der Staatskanzlei des Kantons Zürich hervor.
Deshalb hat Regierungsrätin Jacqueline Fehr Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinden zu kleinen Feiern zum Legislaturstart eingeladen. Sie wollte damit ihren Dank für die Arbeit ausdrücken, die in den Gemeinden täglich geleistet werde.
Herausforderungen gemeinsam bewältigen
Die Gemeinden und der Kanton müssen zusammen wichtige Aufgaben bewältigen. Sie erhalten die Lebensgrundlagen, garantieren günstige Rahmenbedingungen für wirtschaftliche, kulturelle, soziale und ökologische Innovation und unterstützen das demokratische und politische Engagement. Sie schaffen damit die Voraussetzungen, dass alle Menschen und Gruppierungen am Leben im Kanton Zürich teilnehmen können. So heisst es weiter in der Medienmitteilung.
Doch die Herausforderungen für die Gemeinden seien gross: Wie finden sie auch in Zukunft engagierte Bewohnerinnen und Bewohner für Milizämter? Wie können die Verwaltungen ihre Angebote kundenfreundlich und einfach zugänglich gestalten? Wie halten sie Schritt mit den Ansprüchen einer zunehmend digitalen Gesellschaft? Wie lösen sie im Kleinen globale Herausforderungen wie den Klimawandel? Wie können sie einen effizienten Service Public bieten?
Zu diesen Fragen tauschen sich Vertreterinnen und Vertreter von Gemeinden und Kanton bereits seit 2017 im Rahmen der Plattform «Gemeinden 2030» aus. An den Feiern zum Legislaturstart lud Jacqueline Fehr nun auch die neuen Behördenmitglieder ein, dabei mitzuwirken.
Das Projekt «Gemeinden 2030» und weitere Zusammenarbeitsgefässe stünden für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton. Denn, so Regierungsrätin Jacqueline Fehr: «Die Gemeinden sind die wichtigste Staatsebene. Sie sind der Ort, wo das Vertrauen der Menschen in die Politik entsteht».
11 Feiern, rund 600 Teilnehmende
Die Gemeindeministerin hat in den letzten fünf Wochen rund 600 Vertreterinnen und Vertreter aus den Zürcher Gemeinden und Bezirken getroffen. Die elf Feiern wurden bezirksweise durchgeführt: vom ersten Anlass am 7. Juni 2022 im Bezirk Winterthur bis zum letzten am 8. Juli 2022 im Bezirk Dielsdorf.
Dazwischen fanden Anlässe in den Bezirken Hinwil, Horgen, Andelfingen, Affoltern, Dietikon, Pfäffikon, Uster, Bülach und Meilen statt. Eingeladen waren die Exekutiven der politischen Gemeinden sowie die Gemeindeschreiberinnen und -schreiber. Zudem waren die Bezirksbehörden und Mitarbeitende aus dem kantonalen Gemeindeamt anwesend. (lda)

