Bigi Obrist, Gemeinderätin der Alternative Wetzikon (AW), bestritt den Montagabend zwar nicht im Alleingang, war aber dennoch schon fast Dauergast am Rednerpult. Schliesslich vertrat sie drei von sechs parlamentarischen Vorstössen, wovon einer jetzt auch Folgen hat.
Im Postulat der Fraktion von GLP und AW vom Februar dieses Jahres wurde die Frage aufgeworfen, ob in Sachen Schulhaus- und Schulraumplanung die Strategie der vielen kleinen Erweiterungen sachlich wie auch finanziell der beste Weg sei.
15 neue Klassenzimmer
Angesichts des grossen Bevölkerungswachstums in der Stadt sei es nämlich dringend notwendig, «einen Schritt zurück zu machen und einen ganzheitlichen Blick auf die Schulraumplanung zu werfen». Vor allem möchten die Parlamentarier prüfen lassen, ob nicht ein Schulhausneubau im Gebiet Widum Sinn machen würde. Bis im Jahr 2036 brauche es nur schon für die Primarschule 15 neue Klassenzimmer.
Die Stadt Wetzikon besitzt im Raum Widum Land an strategisch ausgezeichneter, zentraler Lage. Ein solcher Neubau wird auch in der aktuellen Schulhausplanung erwähnt. Im Postulat wird unter anderem auch eine Gegenüberstellung der Varianten mit und ohne Neubau gefordert.

