Obwohl der Anlass «Stadtrat im Dialog» bereits zum dritten Mal durchgeführt worden ist, hat es am Donnerstag eine kleine Premiere gegeben: Nach zwei Pandemiejahren mit Videoauftritten stellte sich der Ustermer Stadtrat am Donnerstag erstmals leibhaftig den Fragen aus der Bevölkerung.
Und diese war gut vertreten. Immerhin rund 80 Einwohnerinnen und Einwohner waren in den Stadthofsaal gekommen, um während einer Stunde die fünf Stadträtinnen und zwei Stadträte mit ihren Fragen zu löchern. Besonders gefordert war Bauvorstand Stefan Feldmann (SP). Er versprach, dass bald alle Bushaltestellen mit Bänken ausgestattet sein würden, mit Priorität auf den Stopps in Richtung Bahnhof.
Kein Gratis-Busbetrieb
Und etwas Hoffnung machte er der Vertreterin der IG Wermatswilerstrasse: So sei es mindestens das Ziel, dass auch auf der Buslinie 818 wie überall sonst auch der Viertelstundentakt eingerichtet werde. Eine Absage erteilte er allerdings jenem Einwohner, der sich einen vergünstigten oder gar Gratis-Busbetrieb in Uster wünschte.
Auch das Problem der lauten Laubbläser fällt in Feldmanns Zuständigkeit. Diesen habe auch die Stadt den Kampf angesagt: «Innerhalb der kommenden zwei, drei Jahre werden die mit einem Benzinmotor ausgestatteten Modelle durch solche mit Elektromotor ersetzt.» Verbesserung versprach er auch bei der Lichtverschmutzung. So würden die alten Strassenlaternen mit dimmbaren LED-Leuchten ausgestattet in «Warm-Weiss».

