Abo

Politik

«Mit ihm verlieren wir einen Chrampfer und Macher»

Neben seinem Beruf als Landwirt amtete er 28 Jahre lang als Gemeinderat in Schlatt, engagierte sich in der Feuerwehr, Vermessungskommission und Unterhaltsgenossenschaft. Nun geht mit «Kari» Müllers Rücktritt eine Ära zu Ende.

1994 zählte die Gemeinde Schlatt bei Winterthur 646 Einwohnerinnen und Einwohner. Man konnte sich in drei Restaurants verköstigen und es gab eine Post- und eine Bankfiliale.

Seither stieg die Einwohnerzahl auf aktuell 767. Abgesehen von einer Besenbeiz gibt es keine Restaurants mehr. Weg sind ebenso die Post und die Bank. Und nun verschwindet auch der Name Müller aus dem Gemeinderat.

Im Frühling 1994 wurde Karl Müller in den Schlatter Gemeinderat gewählt. Dort blieb er rekordverdächtige 28 Jahre lang. Doch mit dieser Legislaturperiode endet nun seine Behördentätigkeit.  

Hilfreiche anonyme Kampagne?

Es war eine denkwürdige Gemeinderatswahl. Karl Müller, der vom damaligen Gemeindepräsidenten Werner Bloch angefragt worden war, war einer von neun Kandidaten, die sich für die fünf Sitze bewarben.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?