Es waren gravierende Missstände im Dübendorfer Sozialbereich, welche eine vom Stadtrat beauftragte externe Intersuchung im Januar zutage förderte. Der Bericht listete massive Fehler in der Bearbeitung von Fällen auf, legte Kompetenzüberschreitungen auf allen Ebenen und eklatante Führungsschwäche in Kaderpositionen offen. Auf dem Amt selber habe ein «toxisches Arbeitsverhältnis» geherrscht.
Damit bestätigte der mit der Untersuchung betreute Zürcher Rechtsanwalt Tomas Poledna einen Grossteil der seit Jahren geäusserten Kritik von links-grüner Seite, wonach Sozialhilfebezüger in Dübendorf schlecht betreut und auch immer wieder schikanös behandelt worden seien.
«Erhebliche Fehler», «Irreführung» und «Führungsschwäche»
24.01.2022


