«Eine Riesenbereicherung, ich bin glücklich für die Gemeinde!» Heinz Pantli arbeitet seit über 30 Jahren als denkmalpflegerischer Berater in Rikon. Er ist sehr froh darüber, dass zu den Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten im Schulhaus keine Einsprachen erfolgt sind.
In den letzten Jahren. Sei es aufgrund der Anforderungen des Heimatschutzes deutlich schwieriger geworden, solche Projekte umzusetzen. Ein Grund für die gelungene Sanierung sieht Pantli auch im Engagement des Architekturbüros Lattmann: «Er und sein Team können auf grosse Erfahrung im Bereich Altbau zurückgreifen».
Riesiges Interesse
Der Tag der offenen Tür stiess in der Bevölkerung auf grosses Interesse. Einige wollten sehen, wo der Nachwuchs bald zur Schule gehen wird, andere sich nur vergewissern, dass das Steuergeld gut eingesetzt wurde. Es gab verschiedene Beweggründe, die als Grund zum Besuch des Schulhauses genannt wurden.
Dann gab es auch Menschen, die einst hier zur Schule gegangen sind, und alte Erinnerungen aufgefrischt haben. So wie zum Beispiel Dora Rüegg, die ihr ganzes Leben in Rikon verbracht hat. «In den 40er Jahren habe ich hier sechs Jahre lang die Primarschule besucht.» Sie wusste viel zu erzählen, was sich in jener Zeit hier zugetragen hat und wie damals alles ausgesehen hat. Auch Rüegg findet nur lobende Worte über die Art und Weise, wie «ihr» Schulhaus umgebaut wurde.

