Die Szenen, die sich am Dübendorfer Sicherheitstag auf der Usterstrasse abspielen, sind dramatisch: Im Gesicht des verunfallten Autofahrers klaffen tiefe Wunden. Er scheint hinter dem Steuerrad eingeklemmt zu sein, die Frontscheibe ist zersplittert.
Der Frau, die hinter dem Steuer des zweiten Autos sitzt ist kreidebleich und wirkt, als ob sie demnächst das Bewusstsein verlieren würde. Eine Augenzeugin ruft die Nummer 144 und beschreibt die Situation.
Dass sie den Namen der Strasse, in der sich der Unfall ereignet hat, nicht weiss, ist nicht weiter schlimm. Die ruhige Stimme des Notruf-Mitarbeitenden fragt gezielt nach Eckpunkten, welche der Frau auffallen. Und so dauert es nicht lange, bis die Sirene des herannahenden Einsatzwagens der Stadtpolizei zu hören ist.
Da das Polizei-Team gerade in der Nähe auf Patrouille war, sind die Polizisten die Ersten am Unfallort. Sie verschaffen sich einen Überblick und entscheiden, welche weiteren Einsatzkräfte aufgeboten werden müssen.
Als die Milizfeuerwehr eintrifft, wird die Lage analysiert und der Einsatzleiter der Feuerwehr erteilt Anweisungen, wie vorzugehen ist. Kurz darauf trifft der Rettungswagen ein – die Unfallstelle ist inzwischen gesichert.

