Die Baustelle direkt vor seinem Geschäft macht dem Dübendorfer Weinhändler Andy Hess keine Freude. Seit einigen Wochen wird die Wilstrasse zwischen der Städtlikreuzung und der Leepüntstrasse saniert, die Werkleitungen werden erneuert, es gibt eine neue Beleuchtung und zwei hindernisfreie Bushaltestellen.
Dass die Wilstrasse zu diesem Zweck stadtauswärts im Einbahnregime geführt wird, wirkt sich auf Hess’ Umsatz aus. «Es war bisher nicht gravierend», sagt er, «aber man merkt schon, dass mein Geschäft nicht mehr gut zu erreichen ist.»
Hess kann das Vorgehen der Stadt dennoch nachvollziehen. Ganz ohne Nebenwirkungen seien solche Arbeiten halt nicht möglich. Und auch die in den Sommerferien geplante mehrtägige Vollsperrung für den Einbau des Deckbelags sieht er als «notwendiges Übel».
Kunden wollen keine Weinkartons schleppen
Doch mit dem Verständnis ist es seit diesem Dienstag vorbei. «Ohne Vorwarnung wurden sämtliche fünf Parkplätze entlang der Strasse gesperrt, die für Kunden von mir, der benachbarten Bäckerei und der Post reserviert sind.» Es sehe so aus, als wären die Läden geschlossen.

