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Die persönlichen Hochs und Tiefs seiner Ära

Nach elf Jahren im Amt geht Illnau-Effretikons Stadtpräsident Ueli Müller in den Ruhestand. Ein Rückblick anhand von fünf Stichworten.

Die Dorfplatz-Frage bleibt ungelöst: Ueli Müller 2018 an einer Informationsveranstaltung zum Dorfzentrum Illnau.

Archivfoto Marcel Vollenweider

Die persönlichen Hochs und Tiefs seiner Ära

Die grösste Errungenschaft

«Ich möchte hier zwei Dinge anführen. Das eine ist der Umstand, dass die Fusion mit Kyburg so gut und ohne Nebengeräusche über die Bühne gegangen ist. Das zweite wäre die Abstimmung über den kommunalen Richtplan, gegen den das Referendum ergriffen worden war. Die Bevölkerung hatte 2018 die Wahl zwischen dem Vorschlag des Stadtrates und demjenigen des Parlaments. Sie hat sich schliesslich für ersteren entschieden. Diese Abstimmung war insofern speziell, als dass es das erste Mal seit 1975 war, dass sich die Bevölkerung zur Stadtentwicklung äussern durfte. Es war also eine fundamentale Abstimmung, in der die Richtlinien der Stadtplanung von der Stimmbürgerschaft   akzeptiert wurden.»

Das unvollendete Projekt

«Zweifelsohne der Dorfplatz in Illnau. Dieses ewige Thema hat mich schon seit dem Beginn meiner Zeit im Stadtrat 2006 beschäftigt. Damals noch im Tiefbau. Dass wir das bis jetzt nicht zu einem Ende gebracht haben, tut mir leid für die Illnauer Bevölkerung.»
 

Der tragischste Moment

«Als wir 2016 die Nachricht erhielten, dass unser Stadtratskollege André Bättig bei einem Helikopterunfall im Militär ums Leben gekommen ist. Die Verarbeitung dieses plötzlichen und unerwarteten Verlusts war ungemein schwierig.»
 

Der glücklichste Moment

«Die gewonnene Abstimmung zur Eingemeindung von Kyburg und die anschliessende gemeinsame Feier mit den Kyburgerinnen und Kyburgern auf der damaligen Gemeindegrenze bei First. Das war sehr, sehr schön.»
 

Der Wunsch für Illnau-Effretikon

«Dass es mit den beiden Zentren in Effretikon und Illnau zu einem guten Ende kommt und der Detailhandel an beiden Orten aufrechterhalten oder sogar ausgebaut werden kann. Ich wünsche mir, dass so mehr Leben in unsere beiden Siedlungsmittelpunkte zurückkommt.»

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