Abo

Politik

«Ärgere mich über jeden Agenda-Eintrag, der neu dazukommt»

Am Donnerstag wird Ueli Müller (SP) zum letzten Mal an einer Parlamentssitzung teilnehmen. Das grosse Abschiedsgespräch mit dem Mann, der Illnau-Effretikon als Stadtpräsident mehr als ein Jahrzehnt lang geprägt hat.

«Ärgere mich über jeden Agenda-Eintrag, der neu dazukommt»

Herr Müller, Ihre Zeit als Stadtpräsident von Illnau-Effretikon geht nach elf Jahren zu Ende. Überwiegt heute die Freude oder die Wehmut?

Ueli Müller: Die beiden Gefühle halten sich die Waage. Einerseits freut es mich, dass in meiner Agenda jetzt viel mehr Platz ist. Umgekehrt wird mir etwas fehlen, das mir jahrelang sehr wichtig war.

Sie haben 16 Jahre lang im Stadtrat gewirkt. Haben Sie das aus Liebe zur Politik oder zu Illnau-Effretikon gemacht?

Aus Liebe zu Illnau-Effretikon. Dieser Ort ist mein Lebensmittelpunkt, es lag mir viel daran, ihn mitzugestalten. Ich habe gleichzeitig auch meinen Beruf als Berufsschullehrer am KV Winterthur sehr gerne ausgeübt und deshalb nie auf einen Sitz im Kantons- oder im Nationalrat aspiriert. In Illnau-Effretikon zu politisieren und in Winterthur Schule zu geben – das passte für mich.

«

Die Zentrumsplanung hat uns sehr viel Geduld abverlangt.

»

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.