Die Lektionen der Baumer Primarlehrerin Angelika Plüss beginnen immer mit einem oder sogar zwei Liedern. «Danach sind die Kinder bereit, um zu arbeiten», ist sie überzeugt. Doch das Singen hat vielerorts je länger je weniger Platz im Unterricht – ein Umstand, der ihr bereits vor 25 Jahren aufgefallen ist.
Um so viel Musik wie möglich in den Alltag der Kinder zu bringen, gründete sie 1997 den Kinder- und Jugendchor Bauma. «Sofort meldeten sich 33 Kinder an.» So viele, dass sie den geplanten Chor auf zwei Altersstufen aufteilen musste.
Nach wie vor treffen sich die Kindergartenkinder und Unterstufenschüler jeweils am Donnerstag im Singsaal des Schulhauses Altlandenberg zur Probe, der Jugendchor mit Mittelstufen- und Oberstufenschüler am Dienstag. «Momentan haben wir vier Sängerinnen, die zwar schon in der Lehre und im Gymi sind, aber doch noch weiter mitsingen», freut sich Plüss.

