Bildlegende
1) Gräserinseln im Park 2) unterirdische Trafostation 3) Sitzstufen unter Trauerweiden-Vorhang 4) ökologisch wertvolle Flachwasserzonen 5) sinnliches Erleben unmittelbar am Wasser 6) Störsteine fördern das Wasserleben 7) schnell fliessender, sauerstoffreicher Mittelstrom 8) neue Bahnhofstrassen-Glattbrücke 9) nischenreicher Uferschutz 10) neues Glattquai-Ufer 11) vielfältige Hochstaudenfluren 12) Grundbuhnen und Sohlsteine bewirken dynamische Strömungsverhältnisse, Fluss statt Kanal (Gerwin Engel)
Es brauchte viele Jahre Planung und einige Strassensperrungen wegen Hochwassers, bis 2017 die neue Glattbrücke an der Bahnhofstrasse zusammen mit dem Glattpark eingeweiht wurde. Nun, fünf Jahre später, würdigt das Heft «Gewässer im öffentlichen Raum gestern und heute» die Arbeit des für die Gestaltung des Parks verantwortlichen Dübendorfer Landschaftsarchitekten Gerwin Engel.
Engel war als Teil der «ASP Landschaftsarchitekten» verantwortlich für die Umsetzung zahlreicher Projekte, bei denen Gewässer eine tragende Rolle spielen. Das ist etwa beim Griespark in Volketswil der Fall. Oder bei der Bebauung des Limmatufers im Wipkingerpark.
Nicht nur «schön»
Zu den bekanntesten Anlagen, welche ASP umgesetzt hat, gehört sicherlich der Irchelpark. Dieser 44 Hektare grosse naturnahe Landschaftspark ist in Zusammenarbeit mit dem Gockhauser Architekten Eduard Neuenschwander entstanden.

