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Dübendorf sammelt Ideen für Umweltprojekte

Ein Teil der ZKB-Sonderdividende will die Stadt Dübendorf für Projekte im Bereich Klima und Biodiversität ausgeben. Die Idee dahinter: Die Bevölkerung soll Ideen einreichen, die besten davon auswählen und auch gleich selber umsetzen.

Das Leepüntareal nicht überbauen, sondern begrünen – wieso nicht?, Der Ideenwettbewerb läuft noch bis am 7. Juli.

PD

Dübendorf sammelt Ideen für Umweltprojekte

Wer immer schon mal sein eigenes Umweltprojekt umsetzen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Denn seit letzter Woche läuft ein Wettbewerb, für den alle Dübendorferinnen und Dübendorfer sowie Vereine oder Institutionen ihre Ideen einreichen können.

Die Voraussetzungen: Das Projekt soll einen Mehrwert in Bezug auf Klima oder Biodiversität schaffen und einen öffentlichen Nutzen haben. Weiter darf es nicht teurer als 10’000 Franken sein und muss ohne Zutun von Bund und Kanton umsetzbar sein. Eine Liste mit Inspirationen ist auf der Website der Stadt aufgeschaltet. Die Eingabe erfolgt via Onlineformular bis spätestens 7. Juli.

Auch die Umsetzung übernehmen

Doch mit einer Idee allein ist es nicht getan. So sieht das Konzept vor, dass die Ideengeber in der Folge ihre Gedanken selber zu einem Konzept formulieren. Unterstützt werden sie dabei bei Bedarf von der Projektleitung, die auch eine Machbarkeitsprüfung durchführt und allenfalls Verbesserungsvorschläge aufzeigt.

Vom 9. September bis 2. Oktober kann dann die Bevölkerung über die Projekte abstimmen. Vorgesehen ist, dass die Siegerprojekte dann wiederum von den jeweiligen Ideengebern umgesetzt werden, wobei diese auch auf die Hilfe von Fachpersonen zurückgreifen können. Geplant ist, dass die verschiedenen Projekte bis Oktober 2024 realisiert sind. Insgesamt stehen dafür 30’000 Franken zur Verfügung.

Bevölkerung soll sich einbringen

Mit dem Ideenwettbewerb soll das Engagement der Bevölkerung gefördert und der Bezug zur Stadtverwaltung gestärkt werden, sagt Andrea Weber, Projektleiterin Stadtplanung. Dass die Bevölkerung die eingereichten Ideen auch gleich selber umsetze, sei dabei ein Schlüsselelement.

«Es ist für uns wichtig, dass die Einwohnerinnen und Einwohner den öffentlichen Raum mitgestalten können», sagt sie. «Das erhöht die Akzeptanz möglicher Massnahmen und fördert gleichzeitig die Identifikation mit dem Ort, in dem man lebt.» Verschiedene Beispiele etwa in der Stadt Zürich hätten gezeigt, dass dieser Grundgedanke gut funktioniere und besonders nachhaltig sei.

Geld stammt von Sonderdividende

Das Geld für die verschiedenen Projekte ist Teil der Sonderdividende, welche die Zürcher Kantonalbank zu ihrem 150-jährigen Bestehen an den Kanton und die Gemeinden ausschüttete. Stefanie Huber (GLP/GEU) initiierte mit einer Motion die Idee, einen Teil dieser Dividende – im konkreten Fall sind es 450’000 Franken – für Klimaprojekte auszugeben. Neben den 30’000 Franken für den Ideenwettbewerb werden mit dem Geld verschiedene Projekte im Bereich Klima und Biodiversität finanziert.

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