«Endlich ist es so weit: Ich darf das Zeughausfest für eröffnet erklären», beendet die Ustermer Stadtpräsidenten Barbara Thalmann ihre Ansprache am Samstag kurz nach 14 Uhr. Sie steht auf dem weitläufigen Areal mitten in Uster und freut sich: «Wegen Corona konnte das Fest zweimal nicht wie geplant stattfinden. Umso schöner ist es, dass wir jetzt hier sind und endlich wieder mit anderen Menschen zusammen lachen und etwas erleben können.»
Schon kurz nach Beginn haben sich zahlreiche Besucher auf dem Areal versammelt und die Stimmung ist gelöst und fröhlich. Das wird auch Barbara Thalmann geniessen: Sie besuche verschiedene der rund 20 Attraktionen, werde sich aber auf keinen Fall die Volkstänze vom Verein Bashkimi, die Aufführung der Freien Bühne Uster und einen der H2U-Sessions mit Live-Musik entgehen lassen.
Genauso machte es Pensionärin Elif Walter aus Grüningen, die mit der Familie von ihrem Sohn den Anlass besucht. «Eigentlich bin ich wegen der Ethno-Songs zum Mitsingen gekommen. Jetzt entdecke ich die Vielfalt auf dem Areal: Wir sind spontan auf dem Weg zum Boxclub Uster, um einen Probemitgliedschaft zu gewinnen.»
Beim Boxclub geht es derweil schon zur Sache: Junge Männer und Frauen dreschen auf die Boxsäcke ein und feuern sich gegenseitig an. «Wir haben erst seit knapp einer Stunde geöffnet und konnten schon zahlreiche Personen begrüssen», sagt Ronja Sauter vom Boxclub, «damit sind wir sehr zufrieden, denn wir sind erst seit anfangs April eingemietet und das Fest eine ideale Gelegenheit, um uns einer breiten Bevölkerung vorzustellen.»

