LGBTIQ – die Bezeichnung für Menschen mit unterschiedlichen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten ist in den letzten Jahren um ein paar Buchstaben länger geworden. «Das Thema Queerness ist momentan in aller Munde», sagt Viviane Magistra, stellvertretende Leiterin der Naturstation Silberweide in Mönchaltorf.
Und es handelt sich um ein Phänomen, das nicht auf Menschen begrenzt ist. Gerade hat eine Ausstellung im naturhistorischen Museum Bern zur Vielfalt der Geschlechter und Sexuellen Ausrichtungen bei Tieren und Menschen den Prix Expo gewonnen. Darum hat Magistra sich entschieden, am «Diversity Day» – am Tag der Vielfalt – eine Führung in der Naturstation durchzuführen, die das Augenmerk auf die Tierwelt legt.
Queerness bezieht sich sowohl auf die biologischen Begebenheiten, als auch die Lebensweisen. «Fast jeder kennt das Beispiel der Schnecke, die nicht klar weiblich oder männlich, sondern ein Hermaphrodit ist», sagt Magistra. Bei den Fischen gebe es viele Arten, die ihr Geschlecht wechseln können, etwa wenn der Schwarm nur aus Männchen oder nur aus Weibchen besteht, es aber Zeit wäre, Nachwuchs zu produzieren.

