Als das Museum Neuthal vor ein paar Jahren Freiwillige für die Stickerei-Abteilung suchte, war für Brigitte Nauer klar: Genau das ist es, was sie wollte. Sie musste die grosse Maschine im dritten Stock nur einmal anschauen und sie verstand sofort, wie diese funktionierte.
Das kommt nicht von ungefähr. Schon vor 40 Jahren kaufte sie ihre erste Stickmaschine – und arbeitet heute mit einer Brother-Stickmaschine aus dem Jahr 2011.
Sticken ist für Brigitte Nauer ein Hobby, eine Nebenbeschäftigung aber auch eine Leidenschaft. Im Hauptberuf ist sie Bauersfrau und lebt im Weiler Laupetswil zwischen Bauma und Bäretswil.
Ein Widerspruch
Die Maschine im Museum ist natürlich einiges langsamer als ihre moderne Brother und funktioniert auch nach einem älteren Prinzip. Es ist eine sogenannte Handstickmaschine und eigentlich ist das ja ein Widerspruch – entweder Hand oder Maschine aber nicht beides.

