Seit 2005 nimmt die Schweiz aktiv am «Internationalen Tag gegen Lärm» teil. Dieser hat am 27. April stattgefunden und war gleichzeitig Startschuss für eine jährliche Kampagne.
Deren Trägerschaft setzt sich aus der Vereinigung kantonaler Lärmfachstellen (Cercle Bruit), der schweizerischen Gesellschaft für Akustik, den Ärztinnen und Ärzten für Umweltschutz und der Lärmliga Schweiz zusammen. Unterstützung erhalten sie vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Viel unnötiger Lärm
Dieses Jahr fokussiert sich die Kampagne auf den Lärm, welcher bei der Gartenarbeit entsteht. Grund dafür sind vor allem Gerätschaften wie Rasenmäher, Trimmer, Heckenschere, Häcksler oder Motorsäge. Die Trägerschaft appelliert an die Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer, die Geräuschemissionen zu überdenken.
Gerade bei Gartenarbeiten und Grünflächenpflege werde viel unnötiger und störender Lärm produziert. Viele dieser Arbeiten liessen sich auch lärmfrei erledigen, schreibt sie in einer Mitteilung. «Und zwar von Hand.»

