Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Politik

Kies soll Rollstuhlfahrern nicht mehr im Weg sein

Mit einem neuen Belag will die Gemeinde Volketswil den Griespark für Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen angenehmer machen. Grund dafür sind unter anderem Reklamationen aus der Bevölkerung.

Für ältere Menschen ist der Weg durch den Griespark offenbar nicht immer komfortabel., Personen haben sich bei der Gemeindebeschwert, dass sie wegen gröberen Kieselsteinen mit Rollator und Rollstuhl Probleme haben., Deswegen will die Gemeinde auf dem Bakisaweg einen neune Belag einbauen., Der Weg ist rund 450 Meter lang und bei Seniorinnen und Senioren sehr beliebt., Der neue Belag soll laut der Gemeinde optisch dem bisherige Kiesweg gleichen., Im Herbst soll dann auch die Brücke über den Weiher saniert werden.

Fotos: David Marti

Kies soll Rollstuhlfahrern nicht mehr im Weg sein

Der Bakisaweg ist eine rund 450 Meter lange Spazierstrecke, die durch den Griespark in Volketswil führt. Die Gemeinde hat kürzlich entschieden, den schnurgeraden Kiesweg entlang des Weihers vom Sportplatz zur Neuwiesenstrasse mit einem sogenannten Stabilizer-Belag zu versehen. Die Bauarbeiten sollen am Montag beginnen.

Gemeinderat Michael De Vita-Läubli (GLP) sagt, dass dieser Belag zur Verbesserung der Begehbarkeit für Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit Rollator und Rollstuhl eingebaut werde.

Das Problem beim jetzigen Kiesweg sei, dass grössere Steine das Vorwärtskommen erschweren. «Es haben sich deswegen Leute bei der Gemeinde beschwert, weil sie mit ihrem Rollator Probleme beim Spazieren hatten.» Weil Altersheim und Alterswohnungen in der Nähe sind, sei der Park bei Seniorinnen und Senioren sehr beliebt.

«Asphalt wäre zwar noch komfortabler gewesen.»

Michael De Vita-Läubli (GLP), Gemeinderat Volketswil

Aber auch junge Menschen hätten sich bei der Gemeinde gemeldet. «Ich habe von einigen Rückmeldung bekommen, die ihre Grossmütter oder Grossväter begleitet haben und auf die Probleme aufmerksam geworden sind.»  

Optisch wie ein Kiesweg

Der neue Stabilizer-Belag sehe optisch weiterhin wie ein Kiesweg aus, sagt De Vita-Läubli. Mit dem natürlichen Bindemittel Stabilizer werden die Gesteinskörnungen aber besser zusammengehalten. «Asphalt wäre zwar noch komfortabler gewesen. Dass es nach wie vor ein naturnaher und nicht etwa ein asphaltierter Weg bleibt, war für den Gemeinderat aber wichtig.» Jährliche Unterhaltsarbeiten werden aber weiterhin nötig sein.

Die Wegsanierung sei sehr kostenintensiv, weshalb die Gemeinde den Einbau nur auf den Abschnitt Bakisaweg umsetzen lässt, sagt De Vita-Läubli. Auf den übrigen Wegabschnitte sollen Schlaglöcher aufgefüllt oder etwa grosse Kiesansammlungen in den Bereichen der Spielplätze korrigiert werden. Der Gemeinderat hat für diese Arbeiten einen Objektkredit von rund 141’000 Franken bewilligt.

Aktuell könne er noch nicht abschätzen, ob zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Wege mit dem neuen Belag optimiert werden. «Mit dem neuen Belag wollen wir nun erstmal Erfahrungen sammeln», sagt De Vita-Läubli.

Gefahr auf der Brücke

Ab dem 25. April wird laut den Plänen der Gemeinde der Bakisaweg des Griespark vorübergehend nur noch teilweise zugänglich sein. «Für die anschliessende Festigung und Austrocknung des Stabilizer-Belages wird der Bakisaweg für 15 Tage gesperrt», heisst es in der entsprechenden Medienmitteilung. Die Wegquerungen würden während der Trocknungszeit zusätzlich mit einem Schutzvlies abgedeckt. Bis Ende Mai sollen die Arbeiten sowie die Instandsetzung des weiteren Wegnetzes im Griespark abgeschlossen sein.

Ein lädierte Holzbrücke.

Im Herbst folgt eine weitere Bauetappe im Park. «Dann wollen wir die grosse Holzbrücke über den Weiher sanieren. Die Tragfähigkeit der Brücke stellt langsam aber sicher ein Problem dar», sagt De Vita-Läubli. Deswegen werde das Holz dort ausgetauscht.

Grund für die spätere Ausführung dieser Sanierung sei unter anderem die Lieferverzögerung für Holz, die es seit der Pandemie gebe.

Mit den Arbeiten an der Brücke werde gleich ein weiterer Grund für bisherige Reklamationen aus der Welt geschaffen. «Neu werden wir die Bodenbretter in Querrichtung verlegen, damit man mit Velo oder Rollstühlen nicht mehr in die Spalten fährt.»

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns