«Stromer» sucht neuen Standort in der Region
Vor rund 40 Jahren erhielt der Metallplastiker Yvan Pestalozzi vom Elektrizitätswerk Zürich (EWZ) den Auftrag für eine Eisenplastik, die Bezug auf die Elektrizität nehmen sollte. Dabei entstand der bei Kindern und Jugendlichen beliebte «Stromer».
Zuerst stand das Kunstobjekt auf der Zürcher Fritschiwiese. Später musste der «Stromer» nach Valbella weichen, wo er bis im Jahr 2019 stand.
Die Eisenplastik war stets auch Ziel von Vandalismus. Wegen Beanstandungen der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) musste sie von ihrem Standort entfernt werden. Seit 2019 war «Stromer» bei der EMPA in Dübendorf eingelagert und muss nun wegen Eigenbedarf weichen. Der Schöpfer der acht Tonnen schweren Spielskulptur, Yvan Pestalozzi, sucht nun nach einem geeigneten, neuen Standort im Zürcher Oberland.
«Ich bin mit der Besitzerin der Plastik, der Stadt Zürich, in engem Kontakt und suche nach einem geeigneten Standort wie zum Beispiel auf einer Spielanlage», sagt Pestalozzi. Er hofft, dass sich die Standortförderung Zürich Oberland oder eine andere Institution für seine Skulptur interessiert. «Die Spielskulptur wäre für Jugendliche und Kinder bestimmt ein regionales Publikumsmagnet.» Wenn für den «Stromer» kein neuer Standort gefunden werden kann, droht ihm die Verschrottung.
Die Kosten für das Fundament, die Anpassung an die Sicherheitsnormen und die Instandstellung der elektrischen Anlage dürften laut Pestalozzi bei zirka 150‘000 Franken liegen.
Interessierte oder Personen mit Kontakten und Ideen, wie man dem «Stromer» einen neuen Platz bieten könnte, dürfen sich direkt beim Schöpfer der Skulptur melden. Seine Kontaktangaben lauten: Yvan Pestalozzi, Mettlenstrasse 19, 8636 Wald ZH, 044 980 08 76, y.pestalozzi@lozzi.ch.

