Am 15. Mai stimmen die zehn Zweckverbandsgemeinden des Spitals Uster über die Umwandlung des Spitals Uster in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft ab. Mit dabei sind Dübendorf, Fehraltorf, Greifensee, Hittnau, Mönchaltorf, Pfäffikon, Russikon, Schwerzenbach, Uster und Wildberg. Noch 2011 gehörten sieben weitere Gemeinde zum Zweckverband.
Gemeinden bei der Stange halten
Mit der Umwandlung soll dieser Schwund bei der Trägerschaft gestoppt werden, wie Spital-Verwaltungsratspräsident Reinhard Giger am Mittwoch an einer Informationsveranstaltung im Ustermer Stadthaus betonte.
Das Problem beim Zweckverband ist heute, dass Gemeinden bei einem Austritt ihr Kapital mitnehmen. Geld, das dann dem Zweckverband fehlt. Das wäre bei einer Aktiengesellschaft so nicht mehr möglich.
«Die kleinen Gemeinden brauchen aber auch in Zukunft ein Mausloch», meinte Giger. Deshalb können sie neu ihre Anteile bei einem allfälligen Austritt den anderen Gemeinden verkaufen. Zeigen diese kein Interesse, könnten austrittswillige Kommunen ihre Anteile Privaten veräussern.

