Regale voller Schokohasen, die Suche nach Eiern, ein verlängertes Wochenende und Stau vor dem Gottharttunnel – das sind wohl jene Dinge, die einem in den Sinn kommen, wenn man an das bevorstehende Osterwochenende denkt.
Der eigentliche, religiöse Anlass der Feiertage – die Kreuzigung Jesus Christus am Karfreitag und seine Auferstehung an Ostern – rückt in der heutigen Gesellschaft immer weiter in die Ferne.
Ein Umstand, der von Simon Spengler, Bereichsleiter Kommunikation der Katholischen Kirche des Kantons Zürich bestätigt wird. «Dass Ostern etwas Besonderes ist, wissen wohl fast alle, denn da gibt es ein paar Tage frei. Den Hintergrund dieses Festes kennen leider immer weniger.»
Ähnliches sagt auch Nicolas Mori, Leiter Kommunikation der Reformierten Kirche des Kantons. «Weihnachten und Ostern sind die kirchlichen Feste, die bei den Jungen einigermassen bekannt sind, was aber auch mit dem kommerziellen Bezug zu tun hat.» Viel mehr, als dass an Ostern «irgendwas mit Jesus war», würden nur die wenigsten wissen, fügt Spengler an.

