In der Sonderausstellung «Das Faserkabinett» geht es für einmal nicht um ein historisches Thema, sondern um die Textilfasern im Einzelnen: «Wir wollen uns auch mit Fragen der Gegenwart auseinandersetzen», sagt die Museumsleiterin Nora Baur.
«Es war ein Glücksfall, dass wir diese kleine aktuelle Ausstellung komplett vom Textilmuseum St. Gallen übernehmen konnten», fügt sie an.
Der ausgestopfte Schafbock
Die Sonderausstellung gibt einen Einblick in die Vielfalt der textilen Rohstoffe – Baumwolle, Leinen, Wolle, Seide, Viskose, Polyester und Polyamid. Dabei werden die Rohstoffe, die Fasern, das verarbeitete Garn und schliesslich das Endprodukt gezeigt.
Berühren ist erwünscht. Alle textilen Gewebe können taktil, also mit den Fingern, erfahren werden. So kann man zum Beispiel Seidengewebe selber mit synthetischen Stoffen vergleichen.

