Das ist der Stein des Anstosses an der KZO Wetzikon
« Auf einen Besuch Ihrerseits verzichten wir. » Der erste Satz des Direktors der Kantonsschule Zürcher Oberland, Aleksandar Popov, in einer Mail an züriost.ch lässt wenig Interpretationsspielraum. Man ist in Wetzikon vom Rummel um eine «potenziell rassische Skulptur» offenbar maximal genervt. Vorausgegangen war eine Anfrage der Redaktion, ob die Möglichkeit bestünde, das Kunstwerk vor Ort zu besichtigen und zu fotografieren.
«Die KZO begrüsst es, dass eine Sensibilisierung stattfindet und prüft nun gemeinsam mit der Fachstelle Kunstsammlung der Baudirektion, wie mit dem Kunstwerk umzugehen ist», lautet Popovs knappe schriftliche Einordnung zum aktuellen Fall. Bisher habe es noch keine Beschwerden bezüglich der Skulptur gegeben. Kein Wunder, steht sie doch laut dem Direktor lediglich in einem Nebenraum des Lehrerzimmers.
Wie sie allerdings ihren Weg an die KZO fand und warum sie jetzt in einem Nebenzimmer verstaubt, dazu hat man sich von Seiten der KZO bisher noch nicht geäussert.

