Der Tösspark in Kollbrunn bietet verschiedenen Kleinbetrieben, Künstlern und Musikern Platz – und bald auch hilfsbedürftigen Igeln. In einem der grossen Gewerberäume eröffnet am Sonntag eine Igelstation.
Da, wo vor Kurzem noch gähnende Leere herrschte, reihen sich jetzt 16 schwarze Plastikwannen auf hölzernen Unterbauten aneinander. Vier weitere lagern gestapelt in einer Ecke. Auch ein kleiner Behandlungstisch, wie man ihn vom Tierarzt kennt, steht bereit.
Bereit für die Saison
Noch herrscht hier die sprichwörtliche Ruhe vor dem Sturm. Die letzten Vorbereitungsarbeiten sind im Gange. Es gibt noch einiges aufzustellen, einzurichten und zu putzen. Eine junge Frau mit langen hellbraunen Haaren legt auf dem Holztisch beim Eingang Info-Flyer bereit, richtet sie aus und rückt entschlossen ihre Brille zurecht.
Ihr Name: Juliette Roder. «Sobald die Saison anfängt, die Igel aufstehen und auch die Babys zur Welt kommen, geht es los», sagt die 23-Jährige. Dann seien Leute gefragt, die sich um verletzte oder hilfsbedürftige Tiere kümmern könnten. Deswegen brauche es Igelstationen wie die in Kollbrunn.

