Der Brauiweiher nordöstlich von Agasul in der Gemeinde Weisslingen ist laut Suchdienst «Wikipedia» ein 350 Meter langer und 160 Meter breiter See. Seinen Namen verdankt er der ehemaligen Bierbrauerei Wagner, die von 1885 bis 1903 an der Strasse zwischen Weisslingen und Agasul Gerstensaft herstellte und das dazu benötigte Eis aus dem nahelegenden Weiher bezog. Deshalb der Name Brauiweiher.
«Mir fällt schon seit Jahren auf, dass dieses Naturschutzgebiet nicht als solches behandelt wird.»
Ursula Alayan, Leserin aus Theilingen
Heute liegt der Brauiweiher in einem Naturschutzgebiet. Die «Züriost»-Leserin Ursula Alayan aus Theilingen macht sich Sorgen. Sie schreibt: «Mir fällt schon seit Jahren auf, dass dieses Naturschutzgebiet nicht als solches behandelt wird.» Und, Frau Alayan stellte in den letzten Jahren offenbar fest, dass die Frosch-Population am Brauiweiher markant zurückgegangen ist. «Seit zwei Jahren hat es praktisch keine Frösche mehr.»
Nur ein lokales Problem?
Die Kreuzkröte ist in der Region seit langem stark gefährdet: Vor dem Jahr 2000 war sie noch in weiten Teilen des Oberlands anzutreffen, danach verschwand sie mehr und mehr. Nur noch am rechten Greifenseeufer und im Glatttal ist sie auf den Karten von «info fauna – Schweizerisches Zentrum für die Kartographie der Fauna» eingetragen.

